Mobile Device Management – Wichtige Begriffe

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Mobile Device Management mit einer kurzen Erklärung. Diese Liste soll Ihnen dabei helfen, den Überblick über ein Thema zu wahren, das stark mit Fachbegriffen überladen ist. Erstellen Sie Ihre eigene Mobile Device Management-Strategie in drei Schritten.


Android – Mobiles Betriebssystem von Google. Spielt bei der Auswahl einer MDM-Strategie deshalb eine Rolle, da Android als Open-Source-Produkt in zahllosen Versionen und Varianten zur Verfügung steht. Diese Vielfalt macht die zentralisierte Pflege und das Updaten einer MDM-Lösung im Geschäftsumfeld besonders schwierig. Alternativen sind iOS– oder Windows Phone-basierte Endgeräte.


BYOD (Bring Your Own Device) – Mobile Device Management-Ansatz, bei dem jeder Mitarbeiter sein eigenes mobiles Endgerät geschäftlich nutzt. Zu diesen Endgeräten zählen Handys, Tablets und Laptops. BYOD ist vor allem aus sicherheitstechnischer Sicht umstritten. Der Gegenentwurf dazu ist PUOCE.


CLEO (Corporate Liable Employee Owned) – Firmen geben Zuschüsse, wenn Mitarbeiter ihre privaten Geräte geschäftlich einsetzen. Diese Zuschüsse werden beispielsweise über (teilweise) Übernahme der Betriebskosten sowie Reperaturkosten geregelt. Vorteile sind mögliche Volumenrabatte durch große Abnahmemengen seitens der Arbeitgeber. Nachteilig sind rechtliche Fragen (Was gehört wem?).


Container-Lösung – Lösungsansatz für Mobile Device Management, besonders gebräuchlich im BYOD-Umfeld. Auf dem Endgerät wird ein Container installiert. Dort laufen Apps und Anwendungen für den Geschäftsgebrauch. Der Container ist abgeschirmt von allen privaten Anwendungen auf dem Endgerät. So wird der Abfluss von Geschäftsdaten verhindert. Der Nachteil dieser Lösung liegt darin, dass der Benutzer zwischen privatem und geschäftlichem Bereich des Endgeräts hin und her schalten muss. Außerdem sind Push-Aktualisierungen nicht ohne Weiteres möglich.


COPE (Corporate Owned Personally Enabled) – Synonym zu PUOCE


CYOD (Choose Your Own Device) –  Mitarbeiter dürfen sich ihre mobilen Endgeräte selbst aussuchen. Viele Firmen treffen allerdings eine Vorauswahl, um die Vielfalt der mobilen Geräte überschaubar zu halten. Dies wirkt sich besonders auf Update und Roll-Out-Prozess aus. Auch verschiedene Betriebssysteme wie Android, OiS und Windows Phone spielen hier eine Rolle.


iOS – Betriebssystem von Apple, das auf vielen mobilen Endgeräten verwendet wird. Im Vergleich zu Android bei mobilen Lösungen weniger problematisch.


MDM – Mobile Device Management, gängige Abkürzung.


PUOCE (Private Use of Company Equipment) – Gegenmodell zum BYOD-Ansatz. Endgeräte werden vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt und dürfen vom Mitarbeiter auch privat verwendet werden. Hier lassen sich für Arbeitgeber Volumenrabatte bei der Anschaffung realisieren und rechtliche Fragestellungen von Anfang an klären. Mit der Trennung von privaten und geschäftlichen Apps ist der Schutz des Datenverkehrs möglich. Anbieter einer solchen Lösung ist bspw. pretioso mit datomo.


Push & Pull – Form der Daten- und Statusaktualisierung mobiler Anwendungen. Beim Push-Prinzip löst das Event selbst die Benachrichtigung auf dem Endgerät aus (bspw. Einblenden des E-Mail-Symbols auf dem Display bei eingehender Nachricht). Das Pull-Prinzip beschreibt das Gegenteil: Dort findet eine Aktualisierung nur durch ein manuell ausgelöstes Event durch den Benutzer oder eine App aus (bspw. wenn der Benutzer Mails vom Exchange-Server abruft). Je nach MDM-Lösung sind die unterschiedlichen Methoden der Datenaktualisierung verfügbar.


Windows Phone – Betriebssystem von Microsoft, das auf vielen mobilen Endgeräten verwendet wird. Im Vergleich zu Android bei mobilen Lösungen weniger problematisch.

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