OSS im Server-Bereich

In vielen Firmen bereits jahrelange Realität und bewährt im Alltag, ist Open Source im Server-Bereich immer häufiger auch für diejenigen eine Option, die sich bislang noch nicht an OSS herangetraut haben. Diese Fragestellung hat auch deshalb an Bedeutung gewonnen, da Microsoft die Pflege von Windows NT 4.0 eingestellt hat und neue Software oft nur noch für neue Betriebssystem-Versionen verfügbar ist. Genauso werden neue Funktionen, die aktuelle Hardware bietet, nur noch von heutigen Betriebssystem-Versionen unterstützt. So werden in nächster Zeit viele IT-Verantwortliche gezwungen, sich über den Nachfolger von Windows NT 4.0 Gedanken zu machen. Dieser Migrationszwang eröffnet die Chance, sowohl im Server-Bereich Open Source einzuführen, als auch neue leistungsfähige Konzepte für den Desktop-Bereich zu etablieren.

Für alle wichtigen Server-Dienste, die in jeder Firma bereitgestellt werden müssen, gibt es zum Teil gleich mehrere Open-Source-Alternativen. Die Auswahl der einzelnen Programme sollte auf jeden Fall im Rahmen einer Gesamtbetrachtung der IT-Infrastruktur und der geforderten Funktionalität stattfinden.

Die nachfolgende Liste stellt einen Ausschnitt aus dem breiten Angebot dar und ist weder vollständig noch soll sie eine Wertung abgeben:

Dateiablage Samba für Microsoft Windows-Arbeitsplätze
Netatalk für Apple-Arbeitsplätze
Lustre (Cluster File System)
OpenAFS
Druckdienst CUPS
LPRng
Verzeichnisdienst Samba
OpenLDAP
opt. Kerberos
Webserver Apache
Datenbanken MySQL
PostgreSQL
Firebird
MaxDB (vormals SAP DB)
Groupware exchange4linux
Kolab

Lesen Sie weiter, wie die Open-Source-Alternative auf dem Arbeitsplatz aussehen kann. mehr...

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