So führe ich Open Source bei mir im Unternehmen ein

Die Einführung von Open Source Software in Firmen und Unternehmen kann auf vielfältige Art und Weise erfolgen und muss auf jeden Fall die spezifischen Gegebenheiten und die generelle IT-Strategie berücksichtigen. Dies muss natürlich in Übereinstimmung mit den drei wichtigsten Zielen der IT – Kosten, Sicherheit, Verfügbarkeit – erfolgen.

Am Anfang muss immer eine Bestandsaufnahme aller Funktionen, Dienste und Programme erfolgen. Auf dieser Basis kann dann untersucht werden, für welche eine Ablösung durch Open Source erfolgen kann und welche aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen heraus beibehalten werden. Auf jeden Fall sollte eine Migrationsstrategie für alle zu migrierenden Dienste eine Testphase mit begrenzter Nutzerzahl vorsehen.

Es hat sich gezeigt, dass eine Open-Source-Einführung im Server-Bereich am einfachsten durchgeführt werden kann, da bei beibehaltener Kompatibilität zu den Windows-Arbeitsplätzen für den Benutzer keine oder nur wenig Veränderungen erfolgen. Daher kann die Server-Umstellung weit gehend im Rahmen der auch heute schon vorhandenen Wartungsplänen durchgeführt werden.

Die Einführung von Open Source am Arbeitsplatz muss dagegen mit den Arbeitsabläufen der Benutzer in Einklang gebracht werden, und kann am Anfang nur einzelne Programme ersetzen, die auch unter Microsoft Windows lauffähig sind, wie beispielsweise die Bürosuite Open Office. Die Umstellung des ganzen Arbeitsplatzes bringt für den Benutzer die größten Veränderungen mit sich und sollte auf jeden Fall mit entsprechenden Informationsveranstaltungen und Schulungsmaßnahmen begleitet werden.

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